• Neurofeedback bei ADHS / ADS

    Neurofeedback bei ADHS / ADS

    Einleitung sowie Behandlung mit Neurofeedback

    Das klinische Bild dieser Erkrankung wird hauptsächlich durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet....

Neurofeedback bei ADHS / ADS

Das klinische Bild dieser Erkrankung wird hauptsächlich durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet. Diese Symptome können in unterschiedlichen Ausprägungen und unterschiedlich gewichtet auftreten. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizits-und-Hyperaktivitätssyndrom) ist eine Erkrankung, die sowohl bei Kindern als auch im Erwachsenenalter auftreten kann.

Heutzutage weiß man, dass es mehrere EEG-ADHS-Subtypen gibt:

  •   Erhöhte Beta Aktivität
  •   Erhöhte Theta Aktivität mit Defiziten in Beta und Alpha Aktivität
  •   Übermäßig hohe Aktivität langsamer Frequenzen auf Kosten schneller Frequenzen
  •   Erhöhte Alpha Aktivität

Mit Hilfe eines QEEG-Befundes kann sowohl der jeweilige ADHS-EEG-Subtypus identifiziert werden als auch ein maßgeschneidertes Neurofeedback Trainingsprotokoll entwickelt werden. Das Gehirn kann dann im Laufe der passenden Neurofeedbackbehandlung lernen, seine Aktivität dahingehend zu regulieren, dass die vorhandenen Defizite oder Anomalien verringert werden. Als Folge berichten die meisten Patienten über eine deutliche Besserung der ADHS-Symptomatik.

Ich biete in meiner Praxis in Wien Neurofeedback-Therapien in jahrelanger Erfahrung an. Wir erstellen vor der Behandlung einen umfassenden qEEG-Befund um den Behandlungsplan individuell und exakt auf die Symptomatik und die Ergebnisse der EEG-Messung anzupassen um so einen höheren Behandlungserfolg zu erzielen.

Als Klinische und Gesundheitspsychologin stehe ich Ihnen begleitend zur Neurofeedback-Therapie auch mit Beratungs- und Therapiegesprächen unterstützend zur Verfügung um einen ganzheitlichen Erfolg zu erzielen.

Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs nehme ich mir Zeit für Ihre Anliegen und Wünsche und gebe Ihnen weitere Informationen zu meinen Nerofeedback-Therapien.

Alles über Neurofeedback in meiner Praxis

Elektrodenhaube

Teil 1: Was ist Neurofeedback? Einleitung, Therapie und Training.

Info zu Neurofeedback und häufige Fragen rund um Neurofeedback. Wie läuft eine Therapie in meiner Praxis ab und für wen ist Neurofeedbck geeignet

qEEGMap

Teil 2: Was ist ein qEEG und wie funktioniert sLORETA?

Alles über die qEEG und tomographisches Neurofeedback mit sLORETA-Technologie und warum diese bei Neurofeedback besonders wirksam ist.

Elektrodenhaube

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qEEGMap

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Alles über die qEEG und tomographisches Neurofeedback mit sLORETA-Technologie und warum diese bei Neurofeedback besonders wirksam ist.

Häufig gestellte Fragen rund um Neurofeedback

Was ist der Unterschied zwischen Neurofeedback und Biofeedback?
Neurofeedback ist nichts anderes als eine Form von Biofeedback. Biofeedback ist eine Technologie, die die Rückmeldung von unterschiedlichen Biosignalen ermöglicht. Biosignale können zum Beispiel Herzfrequenz, die Aktivität der Schweißdrüsen, Atmung, Puls, elektrische Aktivität der Muskulatur und eben auch die elektrische Aktivität der Neuronen im Gehirn sein. Bei Neurofeedback wird diese neuronale Aktivität im Gehirn gemessen und rückgemeldet (daher auch die Bezeichnung EEG-Biofeedback).
Bei welchen Einsatzgebieten und Erkrankungen ist Neurofeedback sinnvoll?
Einsatzgebiete für Neurofeedback sind ADHS, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Burnout, chronischer Schmerz, Demenzerkrankungen, Depressionen, Epilespie, Gedächtnisprobleme, Lernstörung, Peak-Performance, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Suchterkrankungen sowie Zwangsstörungen. Zu diesen Indikationen befindet sich jeweils noch vertiefenderes Material auf meiner Homepage.
Welche ergänzende Behandlungen neben einer Neurofeedbacktherapie gibt es?
Es gibt psychophysiologische Methoden sowie die psychologische Gesprächsführung als ergänzende Behandlungen. Beispiele für psychophysiologische Behandlungsmethoden zusätzlich zu Neurofeedback wären Photobiomodulation sowie transkutane Vagusnervstimulation beziehungsweise generell alle Formen des Biofeedbacks des autonomen Nervensystems (Herzratenvariabilität (HRV), Atemtraining, Temperaturtraining, Muskelspannung usw.). Besonders bei der Behandlung von psychischen Störungen sollte neben der Neurofeedback- bzw. Biofeedbacktherapie immer eine psychologische Beratung begleitend erfolgen.
Wie viele Sitzungen sind im Rahmen einer Therapie notwendig?
Jedes Gehirn ist einzigartig und lernt unterschiedlich schnell. Daher kann eine feste Anzahl an Therapieeinheiten vorab nicht genannt werden. Üblicherweise muss man mit 20-40 Sitzungen rechnen, bis eine Besserung mit entsprechender Nachhaltigkeit eintritt.
In welchen Abständen soll Neurofeedback im Rahmen einer Therapie durchgeführt werden?
Neurofeedbackeinheiten finden in der Regel 1 bis 2 mal in der Woche statt. Ein intensiveres Training ist möglich, aber nicht notwendig. Eine geringere Häufigkeit ist nicht zu empfehlen, da die gewünschten Lerneffekte ansonsten nicht auftreten können.
Kann man die Therapie für eine kurze Zeit (Stichwort: Urlaub, Krankheit) unterbrechen?
Ja, das ist möglich. Die Unterbrechung sollte jedoch nicht von zu langer Dauer sein.
Ist Neurofeedback auch bei Kindern zu empfehlen?
Ja, Neurofeedback ist eine Form der Therapie, die sich als besonders kinderfreundlich erwiesen hat. Je nachdem wie gut ein Kind bereits verbale Anweisungen (auch im Beisein der Eltern) verstehen und umsetzen kann, empfiehlt sich ein Mindestalter von 5-6 Jahren. In Ausnahmefällen eigenen sich auch schon jüngere Kinder für eine Therapie.
Wird Neurofeedback von der Krankenkasse bezahlt?
Neurofeedback wird zur Zeit in Österreich noch nicht von den allgemeinen Krankenkassen bezahlt. Einige private Zusatzversicherungen übernehmen jedoch gänzlich oder zumindest einen gewissen Anteil der Therapiekosten für EEG-Biofeedback (entspricht Neurofeedback). Bitte gegebenenfalls bei der Versicherung nachfragen.
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